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Hebamme · Familienhebamme · Diplom-Pflegewirtin (FH) · Referentin · Autorin

Christiane Borchard

Bilirubindiagnostik beim Neugeborenen - Schätzen, blitzen oder lieber doch gleich Blut abnehmen?

Fortbildungsstunden: 4 FB

Mittwoch, 09.06.2027 | 09:00 -12:30 Uhr

Online-Vortrag über Zoom

Die Beurteilung einer neonatalen Hyperbilirubinämie beginnt häufig mit dem Blick auf das Kind. Doch wie zuverlässig ist die visuelle Einschätzung? Wann liefert die transkutane Bilirubinmessung eine ausreichende Entscheidungsgrundlage – und wann führt kein Weg an der Blutentnahme vorbei?

Die Aussage „Nur ein blutig gemessener Wert ist für alle Kinder wirklich sicher“ klingt zunächst plausibel, greift angesichts etablierter, schmerzfreier Screeningverfahren jedoch zu kurz. Anhand aktueller Leitlinien und Empfehlungen werden die verschiedenen diagnostischen Möglichkeiten gegenübergestellt und hinsichtlich Aussagekraft, Grenzen, Vor- und Nachteilen sowie ihrer praktischen Umsetzung in der häuslichen Versorgung beleuchtet.

Kurze Fallbeispiele machen typische Stolpersteine sichtbar: Wo können Befunde falsch eingeschätzt werden? Welche Informationen gehen an den Schnittstellen der Versorgung verloren? Und wie lassen sich solche Fehler vermeiden?

Inhalte der Fortbildung: 

• Sreening und Diagnose, wo liegt der Unterschied?
• Methoden: Visuelle Beurteilung, Transkutane Bilirubinmessung (TcB), Gesamtbilirubin im Serum (TSB), Smartphone APPs, Ikterometer
• Relevante Laborwerte im Kontext der Hyperbilirubinämie (u.a. GSB, direktes und indirektes Bilirubin, Coombs Test)
• Schmerzreduktion bei Blutentnahmen
• Aufklärung der Eltern
• Aussagekräftige Dokumentation

Ein praxisnaher Blick auf die Bilirubindiagnostik – mit dem Ziel, zum richtigen Zeitpunkt die passende Methode zu wählen, Befunde sicher einzuordnen und daraus die korrekten Maßnahmen abzuleiten.

Über die Referentin

Christiane Borchard blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Hebammenarbeit, der Familienhebammenarbeit, der Fort- und Weiterbildung sowie der Hebammenwissenschaft zurück. Heute leitet Sie die Koordinierungsstelle Hebammenwissenschaft am Universitätsklinikum Münster.

Als erfahrene Referentin verbindet sie fundiertes Fachwissen mit umfangreicher Berufserfahrung. Dabei ist es ihr wichtig, aktuelle Evidenz verständlich und praxisnah zu vermitteln und den Transfer in den Berufsalltag zu unterstützen.

Als Autorin und Herausgeberin beschäftigt sie sich mit zentralen Themen der Hebammenarbeit im Wochenbett. Gemeinsam mit Ulrike Harder hat sie das Fachbuch „Wochenbettbetreuung“ herausgegeben.

Ihre Schwerpunkte liegen insbesondere im Bereich Notfall- und in der Risikomanagement in der fachlichen Fort- und Weiterbildung.

Ihr Anliegen: Evidenz und Praxis miteinander zu verbinden, Austausch zu fördern und Hebammen in ihrer professionellen Arbeit zu stärken.

Methoden

Das Skript steht euch einen Tag vor Fortbildungsbeginn im Pretix-Buchungssystem zur Verfügung. Scrollt in einer unserer E-Mails nach unten und klickt auf „Bestellung anzeigen“ – ihr gelangt ohne Registrierung in eure Buchung. Dort findet ihr nach der Fortbildung auch die Teilnahmebescheinigung zum Download, sie wird nicht per E-Mail versendet.

Gruppengröße

25

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