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Hebamme · Familienhebamme · Diplom-Pflegewirtin (FH) · Referentin · Autorin

Christiane Borchard

Neugeborenenikterus – Routine oder Risiko?

Fortbildungsstunden: 4 FB

Mittwoch, 12.05.2027 | 09:00 -12:30 Uhr

Online-Vortrag über Zoom

Der Neugeborenenikterus gehört zum Alltag in der Wochenbettbetreuung. Doch Bilirubin zeigt ein breites Spektrum: Während ein leichter Neugeborenenikterus meist harmlos und vorübergehend ist, kann eine ausgeprägte Hyperbilirubinämie zu einer ernsthaften, potenziell neurotoxischen Gefahr werden. Dabei spielt der Zeitfaktor eine entscheidende Rolle, eine rechtzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend, um eine bilirubinbedingte Schädigung des Gehirns zu verhindern.

Diese Fortbildung bietet eine praxisnahe Auffrischung der Grundlagen und hilft dabei, die pathophysiologische Zusammenhänge hinter dem Neugeborenenikterus besser zu verstehen. Denn wer weiß, welche Eigenschaften Bilirubin besitzt, es verstoffwechselt wird und welche Faktoren den Bilirubinspiegel beeinflussen, kann Beobachtungen und Messwerte im Wochenbett sicherer einordnen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die uns im Hebammenalltag begegnen: Was ist noch normal? Welche Risikokonstellationen sind hochgefährlich? Wie interpretiere ich einen Bilirubinwert richtig? Wann reicht Beobachtung und wann ist eine weitere Abklärung erforderlich?

Inhalte der Fortbildung:

• Pathophysiologie und Pathologie des Bilirubinstoffwechsels
• Auffrischung und Vertiefung der Grundlagen zu den verschiedenen Formen des Neugeborenenikterus
• Leitlinienorientierte Risikobewertung in der häuslichen Wochenbettbetreuung
• Gelb und hungrig? – Bilirubin und Stillmanagement beim Neugeborenen
• Kollegialer Austausch, Fallbeispiele

 

Ziele der Fortbildung:

Die Fortbildung stärkt damit die Handlungssicherheit insbesondere in der frühen häuslichen Betreuung und unterstützt eine sichere, evidenzbasierte Begleitung von Neugeborenen und ihren Familien.

Über die Referentin

Christiane Borchard blickt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der Hebammenarbeit, der Familienhebammenarbeit, der Fort- und Weiterbildung sowie der Hebammenwissenschaft zurück. Heute leitet Sie die Koordinierungsstelle Hebammenwissenschaft am Universitätsklinikum Münster.

Als erfahrene Referentin verbindet sie fundiertes Fachwissen mit umfangreicher Berufserfahrung. Dabei ist es ihr wichtig, aktuelle Evidenz verständlich und praxisnah zu vermitteln und den Transfer in den Berufsalltag zu unterstützen.

Als Autorin und Herausgeberin beschäftigt sie sich mit zentralen Themen der Hebammenarbeit im Wochenbett. Gemeinsam mit Ulrike Harder hat sie das Fachbuch „Wochenbettbetreuung“ herausgegeben.

Ihre Schwerpunkte liegen insbesondere im Bereich Notfall- und in der Risikomanagement in der fachlichen Fort- und Weiterbildung.

Ihr Anliegen: Evidenz und Praxis miteinander zu verbinden, Austausch zu fördern und Hebammen in ihrer professionellen Arbeit zu stärken.

Methoden

Das Skript steht euch einen Tag vor Fortbildungsbeginn im Pretix-Buchungssystem zur Verfügung. Scrollt in einer unserer E-Mails nach unten und klickt auf „Bestellung anzeigen“ – ihr gelangt ohne Registrierung in eure Buchung. Dort findet ihr nach der Fortbildung auch die Teilnahmebescheinigung zum Download, sie wird nicht per E-Mail versendet.

Gruppengröße

25

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