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Hebamme B.Sc., Praxisanleiterin, Dozentin FH

Renate Egelkraut

SIDS-Risiken verstehen und Eltern gut beraten

Fortbildungsstunden: 4 FB

Die Teilnahme an der Fortbildung wird mit einem Zertifikat bestätigt.

Montag, 14. September 2026 | 09:00–13:00 Uhr

 

Online-Vortrag über Zoom

Kaum ein Thema begegnet Hebammen so regelmäßig wie die Frage nach dem Schlaf von Säuglingen. Ob in der Schwangerenvorsorge, im Geburtsvorbereitungskurs, auf der Wochenbettstation, in der außerklinischen Geburtshilfe oder während der Nachsorge – Familien erwarten Orientierung und konkrete Antworten.

Gleichzeitig treffen Hebammen auf sehr unterschiedliche Lebensrealitäten: Familienbett oder eigenes Bett, Stillen oder Flaschenernährung, Frühgeburt oder reifes Neugeborenes, kulturelle Prägungen, soziale Medien und die Erfahrungen der eigenen Familie.

Wie gelingt es, wissenschaftliche Erkenntnisse zum sicheren Babyschlaf verständlich zu vermitteln, ohne Eltern zu verunsichern? Wie können Risiken benannt werden, ohne Angst zu erzeugen? Und wie lassen sich Empfehlungen in den Alltag von Familien integrieren?

Diese Fortbildung richtet sich an Hebammen mit unterschiedlicher Berufserfahrung und aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern. Ziel ist es, Sicherheit in der Beratung zu gewinnen und die eigene Handlungskompetenz zu stärken.

Inhalte:

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum sicheren Babyschlaf

• Risikofaktoren und Schutzfaktoren für den plötzlichen Kindstod (SIDS)

• Schlafumgebung: Bett, Schlafsack, Raumtemperatur, Kleidung und Stillen

• Co-Sleeping und Familienbett – zwischen Evidenz und Familienalltag

• Beratung von Familien mit besonderen Risikokonstellationen

• Häufige Fragen und Missverständnisse

• Kommunikation von Risiken

• Fallbeispiele aus Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Lernziele

• die aktuellen Empfehlungen zum sicheren Babyschlaf kennen

• wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich erklären  können

• Sicherheit in der Beratung unterschiedlicher Familien entwickeln

• individuelle Risiken und Schutzfaktoren erkennen

• Eltern in ihrer eigenen Kompetenz stärken

• die eigene Rolle als Hebamme in der Gesundheitsförderung und Prävention reflektieren

 

Besonderheit der Fortbildung Die Fortbildung richtet sich ausdrücklich an Hebammen mit unterschiedlichen Erfahrungsständen und Arbeitsfeldern. Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, welche Empfehlung aktuell gilt, sondern wie Hebammen diese Empfehlungen professionell, verständlich und alltagstauglich vermitteln können.

Gemeinsam werden typische Beratungssituationen aus Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett analysiert. Anhand von Fallbeispielen werden konkrete Gesprächsstrategien entwickelt, die Eltern Sicherheit vermitteln, ohne Ängste zu erzeugen oder Schuldgefühle zu verstärken.

Über die Referentin

Renate Egelkraut hat über 30 Jahre umfassende Berufspraxis in Klinik, außerklinischer Geburtshilfe und freiberuflicher Tätigkeit. Ausgewiesene Expertise in Schwangerenvorsorge, Geburtshilfe, Wochenbettbetreuung, Praxisanleitung und Qualitätsmanagement. Langjährige Erfahrung in berufspolitischer Interessenvertretung – u. a. als Vorsitzende des Landesverbands der Hebammen NRW – sowie in der Mitarbeit an nationalen Gremien. Autorin mehrerer Fachpublikationen und seit über zwei Jahrzehnten Dozentin mit Schwerpunkten in Risikoschwangerschaft, Stillen und praxisevidenter Hebammenarbeit

Methoden

Das Skript steht euch einen Tag vor Fortbildungsbeginn im Pretix-Buchungssystem zur Verfügung. Scrollt in einer unserer E-Mails nach unten und klickt auf „Bestellung anzeigen“ – ihr gelangt ohne Registrierung in eure Buchung. Dort findet ihr nach der Fortbildung auch die Teilnahmebescheinigung zum Download, sie wird nicht per E-Mail versendet.

Gruppengröße

30

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